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Empfehlenswert für angehende Juristen
 Leider habe ich dieses Buch erst nach dem Ersten Juristischen Staatsexamen gelesen. Eine Lektüre in der Vorbereitungszeit auf das Examen hätte sicherlich als weiterer Motivationsfaktor gedient, sich NOCH ein wenig intensiver dahinterzuklemmen. Richtig - das Buch ist ein weiterer von vielen Panikmachern für Leute, die den Anwaltsberuf ergreifen wollen. Die Entschlossenen werden es als Ansporn begreifen, die Unentschlossenen werden ent - täuscht sein angesichts vieler falscher Vorstellungen, die man sich häufig macht im Hinblick auf den späteren Beruf. Das Buch beschreibt sehr realistisch den Zustand und die Zukunft anwaltlicher Tätigkeit und ist mit viel Witz und verständlichen Ausführungen auch für den juristischen Laien leicht lesbar. Im Übrigen ist es keineswegs so - wie an anderer Stelle kolportiert wird - daß das Buch inhaltliche Fehler hinsichtlich der Honorarvereinbarungen enthielte. Uwe Wesel beschreibt zutreffenderweise die Rechtswidrigkeit von Erfolgshonoraren für gewonnene Prozesse, legt im übrigen aber die Zulässigkeit von erfolgsunabhängigen Honoraren dar (S. 131, 165). Alles in allem eine gelungene Darstellung. Teilweise an der Realität vorbeit Das Buch ist recht unterhaltsam, geht aber teilweise an der Realität vorbei. Z.B. ist es unzutreffend, dass Rechtsanwälte für die gerichtliche Vertretung keine Honorarvereinbarungen treffen dürfen. Ein Blick ins Gesetz hilft bei der Rechtsfindung, Herr Professor!
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